StudiumUnter Studium (lat. studere=nach etwas streben) verstehen wir im allgemeinen die wissenschaftliche Ausbildung an einer Universität, Hochschule, Akademie oder Fachschule. Wenn man studieren möchte muss man sich zuvor an der jeweiligen Institution einschreiben. Diese Einschreibung, auch unter dem Namen Immatrikulation bekannt, ist in aller Regel an gewisse Voraussetzungen gebunden, die je nach Institution recht unterschiedlich sein können.  An deutschen Universitäten braucht man zwingend ein Abitur, an Fachhochschulen die Fachhochschulreufe und je nach Studiengang noch praktische Erfahrung. Es gibt in Deutschland mittlerweile auch Einrichtungen, die Menschen ohne höheren Schulabschluss ein Studium ermöglichen. Normalerweise entscheidet jede Einrichtung selbst, ob es den Interessenten annimmt oder nicht. Es gibt aber Studiengänge, die dermaßen überlaufen sind, dass es zu einer bundeseinheitlichen Verteilung der Plätze kommt. Je höher die Nachfrage nach solchen Plätzen, desto höher die Anforderungen, die man erfüllen muss, um einen Studienplatz zu bekommen. Neben der Abiturnote zählt auch noch die mittlerweile vergangene Wartezeit. Im Sommersemester 2007 sind in Deutschland Studienplätze die Fächer Biologie, Medizin, Psychologie, Zahnmedizin und Pharmazie nur über die "Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen", auch besser bekannt unter dem Kürzel ZVS, zu bekommen. Um zum Beispiel für ein Medizinstudium zugelassen zu werden, benötigt man als Hamburger entweder einen Abi-Notendurchschnitt von 1,4 oder eine Wartezeit von 9 Semeser, dann durfte die Abinote bei höchstens 2,6 liegen. |