Volkshochschulen

Eine Möglichkeit der Weiterbildung in Deutschland und anderen nordischen Ländern ist der Besuch einer Volkshochschule. Dabei handelt es sich um gemeinnützige kommunale Einrichtungen, die der Erwachsenenbildung dienen.

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Dort können Sie im allgemeinen alle möglichen Kurse besuchen, von A wie "Abendgarderobe selber nähen" bis Z wie "Zypern - Studienreise". Volkshochschulen finanzieren sich durch Zuschüsse der Gemeinden und durch Kurskosten. Dadurch können sie ihre Kurse kostengünstiger als private Unternehmen anbieten. Die Lehrgänge finden meist nachmittags und in den Abendstunden statt, da sie meist auf die Bedürfnisse berufstätiger Menschen zugeschnitten sind. Natürlich gibt es auch Kurse, die vormittags angeboten werden. Neben Fremdsprachen sind hauptsächlich allgemeinbildende Kurse aus den Bereichen Gesundheit, Umwelt, Gesellschaft und Kultur im Angebot, es gibt aber auch die Möglichkeit, bestimmte Schulabschlüsse nachzuholen.

Viele Volkshochschulen bieten auch Studienreisen in die verschiedensten Ländern an. Die Abschlüsse, die erworben werden können, sind meist schulintern, es gibt aber auch international anerkannte Sprachenzertifikate, die erworben werden können. Dazu zählen zum Beispiel das TELC, "The European Language Certificates" und TOEFL "Test of English as a Foreign Language". Die Vorläufer der deutschen Volkshochschulen entstanden schon Ende des 19.Jahrhunderts in Form von Arbeiterbildungsvereinen. In der Weimarer Republik wurden sie dann zur Förderung des Bildungswesen in die Reichsverfassung aufgenommen.